Rennberichte

Salzkammerguttrophy

Dieses Jahr sollte es endlich soweit sein, die A-Strecke der Salzkammerguttrophy hatte ich mir groß in den Rennkalender als Jahreshighlight geschrieben. Die Streckendaten flößten mir im Vorfeld gehörig Respekt ein. 211km und sagenhafte 7000hm galt es zu bewältigen. Das sind zwei ausgewachsene Langstreckenmarathons zusammen. Wie sollte das gehen dachte ich als ich mich entschied die „Lange“ zu fahren.

 

Es muss irgendwie gehen denn andere schaffen das ja auch. Die Vorbereitung lief gut, der Körper gewöhnte sich langsam an die ganz langen Trainingseinheiten. Die Wetterprognose sollte ein Lotteriespiel werden von Montag bis Donnerstag in der Vorwoche stand jeden Tag was anderes drin, was sollte ich nun glauben. Seit Kachelmann kein Wetter mehr macht klappt auch das nicht mehr. Ich stellte mich auf das schlimmste ein was prognostiziert wurde, REGEN. Meine Motivation war das Milica und Kristin mich begleiteten und das wir anschließend gleich in den wohlverdienten Sommerurlaub weiterfahren würden. Feitag in der Früh waren wir in Bad Goisern, Regen, die Frisur sitzt (Kristin war ja mit). Ok erstmal frühstücken auspacken und dann sehn wir uns mal den Ort an und holen die Startunterlagen ab. Das klappte auch so in der Reihenfolge, nur wurde das Wetter nicht besser. Vielleicht gab es ja nach dem Mittagsschlaf Hoffnung, abgegessen hatte ich ja. 16:30 uhr kam dann die Sonne raus, na bitte geht doch. Also Rad fertig gemacht und schon mal den ersten Berg ein Stück hoch gerollt. Nachtruhe war heut schon um neun, klingelte doch kurz nach um drei am Samstagmorgen der Wecker, in der Nacht hatte es wieder geregnet, ist die Strecke wenigstens nicht staubig versuchte ich dieser frühen Startzeit etwas positives abzugewinnen. Halb fünf rollte ich in den Startblock, dieser war schon gut gefüllt und ich stand in der 35 igsten Reihe oder so. Aber ich dachte mir, heut ist das egal. Beim üblichen Blumen gießen kurz vorm Start traf ich noch Jens Scholze und Thomas Peschke, wir wünschten uns gutes durchkommen und dann erfolgte auch gleich der Startschuß. Jetzt war es also soweit einer der härtesten und auf jeden Fall der längste Marathon in Europa war gestartet. Mit mir gingen noch gut 600 weitere Fahrer auf die Strecke, im Morgengrauen wurde gestartet und die letzten sollten erst mit der Dunkelheit wieder im Ziel sein. So lange wollte ich mir nicht Zeit lassen, unter idealen Bedingungen hatte ich mir eine Zeit zwischen zwölf und zwölfeinhalb Stunden vorgenommen. Dieser Tag würde nicht ideal werden, es regnete zwar im Moment nicht, aber der Sprecher am Start machte uns noch Mut das der Regen erst gegen zehn kommen soll, also in fünf Stunden.

Der erste Berg wurde im moderaten Tempo hoch gerollt, es wurde langsam hell, ich wollte auf jeden Fall mein eigenes Tempo fahren, bissl auf den Puls achten und schauen das ich um den Hallstätter See vielleicht eine Gruppe finden würde den 20km auf der Fläche allein wär nicht so gut. Aber soweit war ich ja noch nicht ich war immer noch im ersten 900hm Anstieg und der war zum Teil schon richtig steil, verblockte Steinauffahrten rauf die, durch den Regen in der Nacht, nicht komplett fahrbar waren. Nach der ersten Abfahrt ging es sofort in den zweiten Berg rein, an der Verpflegung nahm ich mir eine neue Flasche und der zweite Berg war auch schnell geschafft. Nach einer recht technischen Abfahrt folgte das erste mal die ewige Wand, ein in den Fels gehauener Weg ca. 200m lang mit zwei Tunnel. Wie steil es runter ging konnte ich nur erahnen, einen Blick dafür hatte ich nicht. Wettkampf eben. Aber es sollte ja noch mal eine Durchfahrt durch die ewige Wand kommen. Wieder in Bad Goisern angekommen wurde der Startberg gleich noch mal gefahren, aber nicht komplett, nach ca. 300hm bog die Strecke rechts ab und es wurde eine größere Schleife um den Raschberg gefahren. Irgendwo müssen die km und hm ja her kommen. Nach einem weiteren Berg folgte ein Abfahrt einen Skihang hinunter, das ist im Winter wahrscheinlich eine schwarze Piste, nicht im zickzack oder so, nein der direkte Weg wurde gewählt, so ist man auch schnell wieder unten und hat mehr Strecke um die Höhenmeter zu sammeln. Nach einer weiteren Verpflegung, es gab insgesamt 14 Verpflegungsstellen auf der Extremstrecke die wurden so gewählt das man sie zum Teil mehrmals anfuhr, folgte einer steiler Asphaltanstieg, der dann kurz vor dem Gipfel in Schotter überging aber genauso steil blieb. Nach dieser größeren Schleife auf der wir ordentlich an der Kette ziehen mussten kamen wir kurz vor der Hütteneckalm wieder auf die Strecke die wir in der früh schon mal gefahren waren, ca. 200hm bis zum Gipfel fehlten noch. Was war hier los mir kamen einige Fahrer entgegen, falsch gefahren? Ich war verwirrt. An der Verpflegung die 200m später aufgebaut war Entwarnung, das waren langsamere Fahrer die sich in dem Extrakringel befanden. Doch jetzt begann ein Problem das ich bis dahin nicht auf dem Schirm hatte, die langsamen Fahrer der B-Strecke. Bergauf war das noch einigermaßen ok, aber in den Abfahrten standen die Fahrer einfach im Weg rum. Ich hätte nicht gedacht das das so nervenaufreibend sein kann, die Abfahrt Richtung ewige Wand war eine Katastrophe, zum Teil schiebend waren die Leute da unterwegs, so konnte ich auch die zweit Durchfahrt ewige Wand nicht richtig genießen, da ich immer „links“ oder „rechts“ gerufen habe und zusehen musste das ich irgendwo vorbei fahren konnte. Aber, die Hälfte der Strecke war geschafft. Zum Glück bogen wir noch zu einem extra Berg ab der den anderen erspart geblieben ist, somit waren die Langstreckler wieder unter sich und hatten in Gewisser Weise ihre Ruhe. Hier fand ich auch meinen Begleiter für den Rest der Strecke, Tom vom Sportograf, musste heur nicht knipsen sondern durfte selber fotografiert werden. So wurde es nicht langweilig und wir unterstützten uns gegenseitig. So lange wie das Tempo passte wollten wir zusammen fahren. Kurz vor dem langen Flachstück um den Hallstätter See herum musste noch ein sehr technische Abfahrt gemeistert werden, die zum Teil ein Downhillsportgerät erfordert hätte, war aber grad nicht zur Hand und so musste es so gehen. Ein Trail übersäht mit fußballgroßen Steinen und Wurzeln, alles naß natürlich. Als wir dann gezwungen wurden abzusteigen da ein Fahrer schwer gestürzt war und an der Strecke behandelt wurde, machte auch mein Kopf nicht mehr mit und ich entschied mich größtenteils zu laufen. Das war auf jeden Fall sicherer und langsamer war das auch nicht. Denn wir waren erst bei km 130. In der Fläche um den See herum arbeiteten wir gut zusammen sodass dieser Abschnitt schnell hinter uns gebracht wurde. Jetzt begann der angekündigte Regen, kein Problem dachte ich, es warteten ja nur noch drei Anstiege und die Regenjacke hatte ich auch dabei. An der Verpflegung kurz vorm Salzberg hielten wir noch mal an um uns ordentlich zu verpflegen. Jetzt ging es in den Anstieg wo es im Vorfeld immer hieß, „ … hier geht das Rennen erst richtig los“. Moderat begann der Anstieg, dann zweigte die Straße in einen Wanderweg ab der sich im zickzack an der Zahnradbahn entlang den Berg hinauf windete. Viele Wanderer und „Kurzstreckenfahrer“ standen einfach im Weg, aber motivierten uns lautstark da wir noch auf dem Rad saßen. Nach 300hm hatten wir die Bergstation der Zahnradbahn erreicht, fahrend. Wir haben den Salzberg bezwungen sagte Tom zu mir. Super dachte ich, was die alle haben, im Vorfeld las ich nicht fahrbar, Rampen bis 35%. Keine Ahnung was die da nur hatten. Der Berg war noch nicht zu ende, eine Wiesenauffahrt musste schiebend erklommen werden. Gut dachte ich, ist ja auch alles Schlamm. Oben versuchte ich noch ein Stück zu schieben da die Waden anfingen zu krampfen. Auf einmal tauchte eine Straße vor mir auf, senkrecht in den Himmel. Von wegen Salzberg bezwungen dachte ich, das alles war Kindergeburtstag was wir grade geschafft hatten zudem was jetzt kam. Es war so steil das man zu tun hatte nicht wieder zurück zu rollen wenn man anhielt, durch den Regen war es sowieso zusätzlich rutschig. So was habe ich noch nicht erlebt, ich kenne keinen Anstieg der so steil ist, selbst am Gardasee ist keine Rampe dabei die so direkt Richtung Himmel führt. Das Salzkammergut hat sie und das nach gut 150km. Einfach der Hammer. Oben haben wir uns dann die Regenjacken angezogen da es jetzt richtig schüttete. Noch ein Berg mit 600hm und dann nur noch einer mit 400hm dann ist die Trophy geschafft sagte Tom, und was ist mir den drei Zacken bei km 200. Das wären nur kleine Rampen, da rollen wir drüber, meinte Tom. Na gut. Die beiden Anstiege waren auch nicht so steil wie die ersten Berge, sie ließen sich gut fahren und waren auch schnell bezwungen. Nur die Abfahrt war besch…en da es extrem kalt geworden war und ich nur am klappern und bippern war, den Lenker konnte ich grad noch so halten. Immerhin waren wir schon fast drei Stunden im strömenden Regen unterwegs. An einer der letzten Verpflegungstellen wurde warmer Tee gereicht, klasse da griff ich natürlich zu, es half nicht wirklich aber etwas Warmes den Gaumen berührend ist eine gute Motivation.

Platz 27 wurde uns jetzt zugerufen, vor drei oder vier Stunden hatte schon mal jemand Platz 31 gerufen aber da dachte ich noch der muss sich verzählt haben. Geil, das wär ja ein Ding wenn wir das durchbringen würden. Wir waren uns schnell einig das wir gemeinsam über die Ziellinie fahren würden. Die erste der drei Zacken war schnell hinter uns gebracht, wobei die schon ganz schön weh tat, aber wir sind ja auch gleich da, redeten wir uns ein. Die zweite Rampe haben wir fast gar nicht gespürt die war größer ins Profil eingezeichnet als sie war. Auf der Hauptstraße ging es Richtung Goisern, aber da musste ja noch die Dritte kommen. Noch mal ins Gelände, kleines Blatt, nur keinen richtigen Krampf riskieren. 50hm hatten die Streckenplaner noch mal in die Strecke eingebaut. Zwei A-Strecken Fahrer konnte wir noch überholen, einen leider erst in der Abfahrt. Noch zehn km bis ins Ziel verriet uns ein Schild mit Smilie drauf. Ein Fahrer konnte wieder aufschliessen, ich gab ihm zu verstehen das Tom und ich zusammen über die Ziellinie fahren und er vor uns rein fahren könne, wenn er jetzt im Wind fährt. Das machte er dann auch prompt, denn auf einen Zielsprint hatte ich keine Lust und sicher auch keine Kraft mehr. Ein paar Singletrails hatten die Herren Streckenplaner noch eingebaut, damit auch wirklich die letzten Kraftreserven aufgebraucht werden. Endlich, Bad Goisern jetzt ist es geschafft, aber wieso fahren wir von der anderen Seite dem Ziel entgegen? Ja klar noch ein kurzer Zacken an der Expo Area vorbei eine kleine Treppe und drei Richtungswechsel später endlich die Zielgerade. Tom noch mal motiviert das er aufschliessen soll denn wir wollten zusammen rein. Unser dritter Fahrer hatte mir nicht wirklich getraut und auf den letzten 500m mehr nach hinten geschaut als nach vorn, ich lies ihn zehn Meter vor mir fahren und machte dabei ein verbissenes Gesicht als wöllte ich ihn noch unbedingt kriegen. Die Zieldurchfahrt war einfach unglaublich, die Zuschauer jubelten wie verrückt, ich hatte die Trophy geschafft. Und das noch in der von mir vorgegeben Zeit zwischen 12h und 12:30h. Bei den Bedingungen sind es 12:30h geworden und ein 26Platz in der Gesamtwertung sowie ein 14. Platz in meiner AK sind herausgesprungen. Damit bin ich mehr als zufrieden. Aber ohne die Unterstützung meiner zwei Frauen, die mir im Ziel in die Arme liefen, wäre die Trophy so nicht möglich gewesen. Oft musste ich mir die fragende Blicke gefallen lassen warum ich schon wieder so lange trainieren müsse. Vielen Dank für euer Verständnis.

Aber jetzt kommen nur noch kurze Rennen, 100km in Seiffen zum Beispiel :-)

 

Bis dahin

Euer Christian

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