Rennberichte

Erzgebirgsmarathon Seiffen 2009

Heute hieß es wieder Racetime. Ich versuchte mich dieses Jahr wieder auf der langen Runde in Seiffen, also drei mal rum. Aufgrund der geänderten Strecke und der neuen Einführungsrunde, konnte und wollte ich keine Prognose zu irgendwelchen Zeiten abgeben. Ich wollte ähnlich gut sein wie letztes Jahr. Das Wetter sollte perfekt werden, eigentlich Seiffen untypisch. War in der Vorwoche noch Schlammwühlen angesagt, sollte die Strecke am Renntag Staubtrocken sein bis auf zwei kleine Wasserlöcher

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joomplu:1 Da stand ich nun in der Racegruppe in vorderster Front und fieberte dem Start entgegen. Die zeit vertrieb ich mir mit Jens Scholze mit Fachsimpelei. Drei viertel neun ging es hinter dem Führungsbulli Alp de Wettin hinunter auf die Seiffener Hauptstraße. Bis dahin hatte ich schon wieder einige Plätze verloren, da war das Rennen noch nicht mal los gegangen. Die richtige Position am Start zu finden muss ich wohl noch mal üben. Egal, war trotzdem noch weit genug vorn. Punkt neun Uhr dann der Start, aber noch neutralisiert denn die Abfahrt hinunter nach Heidersdorf war in den vergangenen Jahren zu gefährlich, da es dort schon viele Stürze gab, entschied man sich langsam hinunter zu fahren. Am Ende der Straße ging es nicht wie üblich rechts herum über Neuhausen sondern links herum. Scharfer Start! Der war sprichwörtlich scharf, alle tobten gleich los und wollten das Rennen hier schon gewinnen, also hinterher um nicht Plätze zu verlieren. Das war wie beim Straßenrennen. Drei Mann gingen und die Meute setzte nach, ich auch, hat ja auch Spaß gemacht, obwohl der Puls schon im roten Bereich war. Dann wurde wieder raus genommen, das Feld rückte zusammen. Auf einmal fand ich mich an vierter fünfter Position wieder, vor mir Martin Rudolph von Biehler der dann die Führung übernahm. Jetzt zeigte sich Thomas Nicke an der Spitze und wollte wahrscheinlich uns „junge Wilde“ bissl einbremsen oder sich aus dem hinteren gerangel raus halten. Ich weiß nicht mehr wie es geschah aber auf einmal war keiner mehr vor mir.

Ich fuhr jetzt also ganz vorn. Ach Du schei… Egal wenn ich zu langsam bin werden die schon wieder vorbei fahren. Das FührungsQuad hatte einen Kameramann auf dem heißen Sitz, der das Feld filmte, hoffentlich hat er den Storm Biker in der Führungsarbeit auch mit drauf.

Nach zwei drei Kilometern wurde ich dann abgelöst und reihte mich an die fünfte Position ein. Klar war das das nicht so weiter gehen kann, denn in der Einführungsrunde schon zu überziehen ist nicht gut. Also ab jetzt schön den Windschatten nutzen und den Puls wieder runter bringen. Jetzt bogen wir Richtung Seiffen ein, bis jetzt ging alles bergab oder flach, Richtung Seiffen ging es jetzt stetig bergan, mit ordentlich Druck wurde hier Tempo gemacht.

Jetzt Positionierten sich auch die ganzen Favoriten der einzelnen Strecken in vorderster Position. Links kam ein Gruppe vorbei geflogen und ruck zuck fand ich mich an 30er Stelle oder so wieder. Egal, bis in den Wald hinein kann ich die Führungsgruppe halten. So war es dann auch, links rum Richtung Start Ziel Gelände, vorbei an den unmengen von Zuschauern flogen wir Richtung ersten Trail. Mit Kettengeklapper und quietschenden Bremsen fuhren wir wie an der Perlenschnur die Abfahrt hinab. Langsam sortierte sich das Feld und jeder versuchte seinen Rhythmus zu finden. Es bildete sich schnell eine Gruppe um mich herum, zu viert meisterten wir die erste halbe Runde, auf den langen Ziehwegen war das ganz gut jemanden vor einem zu haben der das Tempo vorgab.

In einem Steilstück bergauf zerfiel die Gruppe dann und ich konnte mit freier Sicht in die Steilabfahrt Richtung Seiffener Grund gehen. Dort waren wie immer viele Zuschauer vertreten, also ruhe bewahren und sich nicht übermotiviert ins Geäst werfen. Kurz nach dem Verpflegungspunkt stand dann Enrico und reichte mir eine Flasche und ein Stück Banane.

Die zweite Rundenhälfte sollte etwas entspannter sein, den geschotterten Asphaltweg hoch, rechts weg in den Singletrail. Unten angekommen ging es nicht wie üblich links weg gleich den Berg wieder hoch, sondern rechts hinunter, damit wir dann auch noch paar mehr Höhenmeter bergauf fahren können. In der prallen Sonne ging es dann einen Schotteranstieg hinauf der es auch in sich hatte, er war nicht steil aber er zog sich in die länge. Oben angekommen dann wieder die bekannte Strecke durch den Wald und am Moto Cross Gelände vorbei. Jetzt noch an der Rundenkontrolle vorbei wo die Jungs in der vollen Sonne die Kontrollgummis verteilten. Die hatten heute auch keinen leichten Job, mussten sie doch fast sechs Stunden in der Sonne stehen und auch dem letzten den Gummi überstülpen.

Jetzt ging es im ZickZack bergab wieder in den Seiffener Grund. Enrico und Kristin hatten die Positionen gewechselt und ich bekam wieder für die nächste halbe Runde eine Flasche. Trinken war heut enorm wichtig. Die zweite Runde verlief recht unspektakulär, teilweise dachte ich, ich hätte mich verfahren da ich die ganze Zeit allein unterwegs war, erst als es wieder die Steilabfahrt in den Seiffener Grund hinab ging, kamen die ersten überrundeten Fahren in Sichtweite. Gleiches Spiel, Flaschen tauschen, Gel aufnehmen Banane. Enrico musste ganz schon lange neben mir her rennen bis wir alles übergeben hatten. Ich lies mir auch zeit nur keinen Stress, Enrico ging ja auch mein Tempo mit.  Kristin machte derweil ein Bild von uns. So jetzt war Halbzeit dachte ich, noch mal so lange quälen und dann ist´s geschafft. Wieder den Asphaltanstieg am Anfang der zweiten Hälfte hoch, rechts Singletrail runter, unten wieder rechts, noch weiter runter. Dann kam auch wieder besagter Schotteranstieg, irgendwie brannte die Sonne jetzt noch extremer, das Stück durch den Wald Richtung Moto Cross Strecke war eine richtige Erholung, ein wenig Schatten, bevor es wieder in voller Sonne zum höchsten Punkt ging. Schnippsgummi ans Handgelenk, noch mal die Flasche leeren, denn nach der Abfahrt gab es ja eine neue. Auf der Hauptstraße Richtung Alp de Wettin standen wieder Enrico und Kristin und wir wechselten ein paar Worte über die Abstände und natürlich auch die Flasche und ein Banane gab es auch noch.

Alp de Wettin hoch, die Leute feuerten einen an, als wär man einer der erstplatzierten. Das ist schon klasse wie lange die Massen dort ausharren und wirklich jeden den Berg hoch schreien. Im Zielbereich angekommen wurde einer auf der 70er Runde abgewunken, na toll dachte ich, das hät ich auch schon gern hinter mir. Nix da, Du wolltest 100 fahren also musst noch eine Runde. Ordentlich trinken bevor es in den Wald rein geht und noch mal volle Konzentration für die letzte Runde, bekanntlich neigt bei so einer Distanz dazu auf dem letzten drittel den ein oder anderen Fehler zu machen und stürzen wollt ich auf keinen Fall. Einen halben Riegel hab ich mir auf dem Ziehweg rein gewürgt, ich hab nicht wirklich was runter bekommen, es war einfach zu warm, aber Energie brauchte ich ja auch. Ein ganzes Stück bin ich noch mit einem Picardellics Fahrer unterwegs gewesen, an dem zähen bergauf stück musste ich ihn ziehen lassen, die Waden fingen an zu zwicken. Bloß keinen Krampf, lieber bissl raus nehmen und mit mehr Drehzahl kurbeln. Steilabfahrt in den Seiffener Grund, man war die jetzt ausgefahren, schön konzentrieren. Das letzte mal Verpflegung von Enrico und Kristin, sie konnten jetzt Richtung Ziel gehen, ich auch, nur mein Weg war bissl weiter.

Das letzte mal den Schotteranstieg hoch, der zog einem ganz schon die Kraft aus den Beinen. Weiter locker kurbeln und viel trinken, denn die Krampfneigung war immer noch da, jedes mal wenn ich wieder mehr Druck geben wollte, erinnerte mich meine Wade, das ich das lassen sollte. Letztes Gummibändchen, letzte ZickZack Abfahrt, da standen noch mal viele Überrundungen an. Hauptstraße Richtung Alp de Wettin, die letzten Tropfen aus der Flasche gequetscht. Kleinen Gang auflegen und konstant den letzten Anstieg hoch, in der Mitte erkannte ich trotz Blick überkreuz Anja und Ronny die so lange gewartet hatten und mich noch mal anfeuerten. Danke an Euch. Jetzt war es fast geschafft, der letzte Kilometer, noch mal die Wiesenabfahrt Richtung Schule, wo Ronny noch mal hingesprintet kam um noch ein Foto zu schiessen, an der Schule vorbei, rechts links rechts. Ziel. Geschafft.

In 4:40h erreichte ich das Ziel als 25er von 312gewerteten Fahrern auf der großen Runde. Kristin und Enrico empfingen mich im Ziel und reichten erfrischende Getränke, ihr wart Klasse, danke das ihr so lange ausgehalten und mich so gut unterstützt habt.

Euer Christian

 

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